{"id":111,"date":"2024-05-20T14:57:21","date_gmt":"2024-05-20T12:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/?p=111"},"modified":"2025-08-18T18:23:52","modified_gmt":"2025-08-18T16:23:52","slug":"veranstaltungsprogramm-des-loewenstein-forschungsvereins-e-v-fuer-das-jahr-2024-zum-thema-100-jahre-doris-angel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/index.php\/2024\/05\/20\/veranstaltungsprogramm-des-loewenstein-forschungsvereins-e-v-fuer-das-jahr-2024-zum-thema-100-jahre-doris-angel\/","title":{"rendered":"&#8222;100 Jahre Doris Angel&#8220; Veranstaltungsprogramm des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. f\u00fcr das Jahr 2024"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1bc083533c12e8a00c51253351d0a5b\"><strong>Veranstaltungsprogramm des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. f\u00fcr das Jahr 2024 zum Thema \u201e100 Jahre Doris Angel, Tochter von Helene und Felix L\u00f6wenstein\u201c \u2013 Begleitprogramm zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>\u201eIch hoffe, dass diese Projekte als Inspiration dienen, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft Rassismus und Vorurteile fr\u00fchzeitig erkennt und begegnet, indem Einzelpersonen wie Institutionen von ihrem Recht Gebrauch machen, ihre Stimme zu erheben, friedlich zu protestieren und demokratische Politiken umzusetzen.\u201c <\/em>(Doris Angel, 2013 in M\u00f6ssingen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-15e4f9aa275164f1ee783da83f6427c4\"><strong>F\u00fcr Demokratie und Menschenrechte \u2013 Gegen Antisemitismus und Rassismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In Erinnerung an Doris Angel (1924\u20132019), die im Oktober 2024 ihren einhundertsten Geburtstag gefeiert h\u00e4tte, und im Gedenken an Harold Livingston (1923\u20132014), der im November 2023 einhundert Jahre alt geworden w\u00e4re, l\u00e4dt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (LFV) B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu einer Reihe von Veranstaltungen in 2024 als Begleitprogramm zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen ein. Wir erinnern an die Leistungen der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa (1919\u20131936). Wir erinnern an die Ermordung der Bauhaus-Sch\u00fclerin, Designerin, Innenarchitektin und Pausa-Mitarbeiterin Friedl Dicker-Brandeis im KZ Auschwitz vor 80 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-c852d0fc6e1c1bb9717a26d4986800a6\"><strong>\u201eDie Innovationsstrategie der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa und ihre Bedeutung heute f\u00fcr Mittelstand, Handwerk und Gewerbe \u2013 lokal, regional und digital\u201c<\/strong><br>Vortrag von Welf Schr\u00f6ter, L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. am 16. April 2024 um 20.00 Uhr in der Pausa-Tonnenhalle (Veranstaltungsraum).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Eine Veranstaltung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. anl\u00e4sslich des 1250-Jahre-Jubil\u00e4ums der Stadt M\u00f6ssingen mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch das INQA-Netzwerk \u201eOffensive Mittelstand Baden-W\u00fcrttemberg\u201c und das \u201eForum Soziale Technikgestaltung\u201c. Eintritt frei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In Erinnerung an die Zwangsenteignung der j\u00fcdischen Textilfirma Pausa und an die Vertreibung der Familie L\u00f6wenstein im Jahr 1936. Was zeichnete die besondere Innovationskraft der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa in den zwanziger Jahren aus? Wodurch gelang ihr ein technologischer Wandel? Wie nutzte die Firma Bauhaus-Kompetenz, Kunst und Kreativit\u00e4t f\u00fcr neue Produkte und ein erfolgreiches Leistungsprofil?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Vortrag skizziert die technischen und sozialen, k\u00fcnstlerischen und konzeptionellen Innovationen. Der Referent hebt hervor, welche Kompetenzen des Unternehmens und der Belegschaft auch heute noch aktuell sind und erneut Einflu\u00df gewinnen. Was k\u00f6nnen kleinere und gr\u00f6\u00dfere Betriebe, Besch\u00e4ftigte und F\u00fchrungskr\u00e4fte daraus ableiten? Welf Schr\u00f6ter geht dazu auf das aktuelle, am Beispiel des Handwerks entwickelte Konzept \u201eVorausschauende Regionalisierung\u201c ein. Dieses zusammen mit dem Ausbau-Handwerk diskutierte Konzept soll dazu beitragen, dass Wertsch\u00f6pfung nicht \u00fcber das Internet vom Standort abflie\u00dft. Das Konzept soll auch f\u00fcr regionale Handels- und Gewerbevereine, f\u00fcr Kreishandwerkerschaften, f\u00fcr Innungen und f\u00fcr die kommunalen Wirtschaftsf\u00f6rderungen angepasst werden. Wie kann allerneueste Digitaltechnik wie zum Beispiel die sogenannte \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c genutzt werden und dabei gleichzeitig die Bindung an die Region wachsen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der R\u00fcckblick auf die L\u00f6wenstein\u2018sche Pausa er\u00f6ffnet einen Blick in die Zukunft \u00f6rtlicher Potenziale der Standortsicherung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Referent ist Mitglied im Vorstand des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. Er ist Partner im laufenden, vom Bundesarbeitsministerium gef\u00f6rderten Stuckateur-Projekt \u201eWiPiA \u2013 Wissen f\u00fcr Prozesse im Ausbauhandwerk\u201c. Seit vielen Jahren ist er aktiv in den vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) und vom Bundesforschungsministerium (BMBF) unterst\u00fctzten INQA-Netzwerken \u201eOffensive Mittelstand\u201c und \u201eOffensive Gutes Bauen\u201c. Der Referent ist Gr\u00fcndungsmitglied der \u201eAllianz Industrie 4.0 Baden-W\u00fcrttemberg\u201c der baden-w\u00fcrttembergischen Landesregierung. Von 2006 bis 2008 war er ehrenamtlicher Moderator des \u201eExpertenkreises elektronische Gesch\u00e4ftswelten und elektronische Wirtschaftsf\u00f6rderung\u201c f\u00fcr die Wirtschaftsf\u00f6rderung Stadt M\u00f6ssingen. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Netzwerkes \u201eForum Soziale Technikgestaltung\u201c und Mitbegr\u00fcnder des Netzwerkes \u201eSozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt\u201c. Kontakt: schroeter@talheimer.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d643e18b17ec651b9968dbc91263cfb\"><strong>K\u00fcnstlerinnen in der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa<br><\/strong>Vortrag von Irene Scherer, L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. am 7. Mai 2024 um 20.00 Uhr in der Pausa-Tonnenhalle (Veranstaltungsraum).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die L\u00f6wenstein\u2019sche Pausa hat in den Jahren 1919 bis 1936 mit zahlreichen K\u00fcnstlerinnen zusammengearbeitet. Zu ihnen z\u00e4hlten die Bauhaus-Sch\u00fclerinnen Friedl Dicker, Lisbeth Oestreicher und Ljuba Monastirskaja. Eine enge Verkn\u00fcpfung bestand zwischen Helene L\u00f6wenstein und Lily Hildebrandt. Auch Grete Gro\u00df war f\u00fcr die Pausa t\u00e4tig. Seit 1921 sah sich die Pausa mit der Bauhaus-Kultur verbunden. Der Vortrag geht auch auf die k\u00fcnstlerische Entwicklung von Helene und Felix L\u00f6wenstein nach deren Vertreibung ein. In Manchester standen die L\u00f6wensteins mit weiteren Bauhaus-Frauen in Kontakt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-2445a2ca2f4701d729a26e40ab6b33a4\"><strong>\u00d6ffentliche Veranstaltung im Rahmen des Projektes \u201eDemokratie auf Spurensuche\u201c am 6. Juni um 19.00 Uhr in Albstadt: \u201eDa ist nirgends nichts gewesen au\u00dfer hier\u201c \u2013 Der M\u00f6ssinger Generalstreik gegen Hitler \u2013 Geschichte und Bedeutung heute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Vortrag von Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V., M\u00f6ssingen. Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes \u201eDemokratie auf Spurensuche\u201c in Zusammenarbeit mit dem L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. um 19.00 Uhr im KulTURM in Albstadt-Ebingen (Bahnhofstra\u00dfe 27).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Gegen die Kriegsgefahr und gegen die Macht\u00fcbergabe an Hitler traten am 31. Januar 1933 mehrere hundert M\u00f6ssinger Arbeiterinnen und Arbeiter in den Streik. Die Belegschaft des Textilunternehmens Pausa ging voran und legte die Arbeit nieder. Die Familie L\u00f6wenstein als Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der Pausa wehrten sich schon 1932 gegen den Antisemitismus der NSDAP. Jahrzehnte lang wurde der M\u00f6ssinger Generalstreik aktiv vergessen. Durch die Gedenk- und Erinnerungsarbeit geh\u00f6rt der damalige Widerstand heute zur offiziellen Stadtgeschichte. Wie kam es zum Streik? Welche Vorgeschichte hatte er? Welche Rolle spielten die wunderbar rebellischen Bauhaus-Frauen? Warum wurde der M\u00f6ssinger Generalstreik so sehr verdr\u00e4ngt? \u2013 Irene Scherer erl\u00e4utert und deutet in ihrem bebilderten Vortrag die Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">N\u00e4heres siehe: <a href=\"https:\/\/demokratie.albstadt.live\">https:\/\/demokratie.albstadt.live<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-81617cec3eeeaa301c3d51bc26c6b599\"><strong>Er\u00f6ffnung der mobilen Wanderausstellung \u201eZur Geschichte der L\u00f6wenstein\u2019schen Pausa (1919\u20131936). Zum Lebenswerk von Flora und Artur L\u00f6wenstein sowie Helene und Felix L\u00f6wenstein, der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder des Textilbetriebes Pausa\u201c am 4. Juli 2024<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Ausstellungser\u00f6ffnung mit Stehempfang am Donnerstag 4. Juli 2024 um 19.00 Uhr im Foyer der Tonnenhalle, Pausa-Quartier in M\u00f6ssingen. Eintritt frei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Vernissage der vielteiligen mobilen Ausstellung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. Es sprechen Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V., und Dr. Martin Ulmer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gedenkst\u00e4ttenverbundes G\u00e4u-Neckar-Alb e.V. und Mitglied des Sprecherrates der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkst\u00e4tten und Gedenkst\u00e4tteninitiativen (LAGG).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In Erinnerung an Doris Angel (1924\u20132019), die im Oktober 2024 ihren einhundertsten Geburtstag gefeiert h\u00e4tte, und im Gedenken an Harold Livingston (1923\u20132014), der im November 2023 einhundert Jahre alt geworden w\u00e4re, l\u00e4dt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (LFV) B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zur Vernissage seiner neuen mobilen Ausstellung \u201eZur Geschichte der L\u00f6wenstein\u2019schen Pausa (1919\u20131936) in M\u00f6ssingen\u201c ein. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Entstehung der mobilen Ausstellung und ihre Erst-Pr\u00e4sentation in der Tonnenhalle wurden erm\u00f6glicht durch die Hilfe von Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein, durch die Unterst\u00fctzung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkst\u00e4tten und Gedenkst\u00e4tteninitiativen (LAGG), durch den Gedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb e.V., durch die Stadt M\u00f6ssingen sowie durch die F\u00f6rderung der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Baden-W\u00fcrttemberg. Dank gilt der Andreas Felger Kulturstiftung (AFKS).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Wir erinnern an die Leistungen der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa. Wir erinnern an die Ermordung der Bauhaus-Sch\u00fclerin, Designerin, Innenarchitektin und Pausa-Mitarbeiterin Friedl Dicker-Brandeis im KZ Auschwitz vor 80 Jahren. Eine Ausstellung f\u00fcr Demokratie und Menschenrechte, gegen Antisemitismus und Rassismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-fa491dfed21abd382fa4f9d2662a7c49\"><strong>\u201eL\u00f6wensteintag 2024\u201c: F\u00fcr Demokratie und Menschenrechte \u2013 Gegen Antisemitismus und Rassismus. Besuch von Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein. 100 Jahre Doris Angel \u2013 100 Jahre Harold Livingston<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u00d6ffentliche Matineeveranstaltung am Sonntag 21. Juli 2024 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Foyer der Tonnenhalle, Pausa-Quartier M\u00f6ssingen. Es sprechen: Ann Angel, Enkelin der Pausa-Gr\u00fcnder Helene und Felix L\u00f6wenstein, OB Michael Bulander, Landrat Joachim Walter, Stefan Hallmayer, Intendant des Theater Lindenhof und Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Montag 22. Juli 2024: \u201eNachmittag und Abend der Offenen T\u00fcr\u201c in der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c (Altes Rathaus, Rathof 2) f\u00fcr Interessierte aus Schulen, Vereinen und B\u00fcrgerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-266335ea813211289be9b46379139a62\"><strong>\u201e\u2026 denn ohne Arbeit kann man nicht leben\u201c (Karola Bloch)<br>\u00dcber die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der Pausa-Designerin Friedl Dicker und der Architektin Karola Bloch \u2013 Eine Soiree anl\u00e4sslich des 30. Todestages von Karola Bloch und des 80. Jahrestages der Ermordung von Friedl Dicker-Brandeis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Eine Lesung von Irene Scherer und Welf Schr\u00f6ter sowie Roland Beer (angefragt). Eine Veranstaltung des Theaters Lindenhof im \u201eM\u00f6ssinger Kulturherbst\u201c \u2013 unterst\u00fctzt durch die Hans-Mayer-Gesellschaft, durch den L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. und den Talheimer Verlag. Eine Sonntagssoiree am 3. Oktober 2024 um 17.00 Uhr im \u201eM\u00f6ssinger Kulturherbst 2024\u201c in der Bogenhalle des Pausa-Quartiers M\u00f6ssingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eBauhaus\u201c-Sch\u00fclerin Friedl Dicker (1898\u20131944) arbeitete als Designerin f\u00fcr die L\u00f6wenstein\u2019sche Pausa. Karola Bloch (1905\u20131994) wandte sich in ihrer Ausbildung und in ihrem Lebensweg als Architektin dem \u201eNeuen Bauen\u201c sowie den Impulsen des \u201eBauhauses\u201c zu. Beide Frauen engagierten sich als J\u00fcdinnen politisch gegen den Nationalsozialismus. Sie mussten fliehen. In Prag trafen sie sich und gr\u00fcndeten ein Unternehmen. Karola Bloch floh vor den NS-Truppen mit Mann und Kind in die USA. Friedl Dicker wurde von NS-T\u00e4tern am 9. Oktober 1944 ermordet. Die Lesung zeigt die Lebensgeschichte beider Frauen, beleuchtet ihr gemeinsames \u201eStartUp\u201c und beschreibt ihren Widerstand gegen den NS-Staat. Grundlage der Lesung ist insbesondere das 700 Seiten umfassende zweib\u00e4ndige Werk \u201e,\u2026 denn ohne Arbeit kann man nicht leben\u2018 \u2013 Die Architektin Karola Bloch\u201c, gemeinsam erarbeitet und herausgegeben vom Leipziger Stadtplaner Roland Beer und der Leipziger Architektin Claudia Lenz. Der Doppelband enth\u00e4lt unter anderem einen gemeinsam von Friedl Dicker und Karola Bloch verfassten Text mit dem Titel \u201eWie reorganisiere ich meine Wohnung\u201c aus dem Jahr 1937. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-b6f986189126bfc4608456adae5628f1\"><strong>Informationsveranstaltung zur Geschichte j\u00fcdischer Unternehmen am 17. Oktober 2024 zum Thema \u201eJ\u00fcdische Fabrikanten und ihre Bedeutung in der Region\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u00d6ffentliche Veranstaltung des Gedenkst\u00e4ttenverbundes G\u00e4u-Neckar-Alb in Zusammenarbeit mit dem L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums 1250 Jahre M\u00f6ssingen am Donnerstag 17. Oktober 2024 um 20.00 Uhr Veranstaltungsraum der Tonnenhalle, Pausa-Quartier M\u00f6ssingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Mit den den Beitr\u00e4gen: Doris Muth: Die \u201eHaarfabrik Bergmann\u201c in Laupheim und Textilfabrikanten in Hechingen. Welf Schr\u00f6ter: \u201eMechanischer Weberei Pausa und die Fabrikanten Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c in M\u00f6ssingen. Heinz H\u00f6gerle: \u201eKleiderfabrik Stern\u201c in Horb. Martin Ulmer: \u201eTextilfabrikanten Bernheim und die Buntweberei Bronnweiler\u201c. Eintritt frei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Veranstaltungsprogramm des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. f\u00fcr das Jahr 2024 zum Thema \u201e100 Jahre Doris Angel, Tochter von Helene und Felix L\u00f6wenstein\u201c \u2013 Begleitprogramm zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen \u201eIch hoffe, dass diese Projekte als Inspiration dienen, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft Rassismus und Vorurteile fr\u00fchzeitig erkennt und begegnet, indem Einzelpersonen wie Institutionen von ihrem Recht Gebrauch machen, ihre Stimme zu erheben, friedlich zu protestieren und demokratische Politiken umzusetzen.\u201c (Doris Angel, 2013 in M\u00f6ssingen) F\u00fcr Demokratie und Menschenrechte \u2013 Gegen Antisemitismus und Rassismus In Erinnerung an Doris Angel (1924\u20132019), die im Oktober 2024 ihren einhundertsten Geburtstag gefeiert h\u00e4tte, und im Gedenken an Harold Livingston (1923\u20132014), der im November 2023 einhundert Jahre alt geworden w\u00e4re, l\u00e4dt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (LFV) B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu einer Reihe von Veranstaltungen in 2024 als Begleitprogramm zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen ein. Wir erinnern an die Leistungen der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa (1919\u20131936). Wir erinnern an die Ermordung der Bauhaus-Sch\u00fclerin, Designerin, Innenarchitektin und Pausa-Mitarbeiterin Friedl Dicker-Brandeis im KZ Auschwitz vor 80 Jahren. . \u201eDie Innovationsstrategie der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa und ihre Bedeutung heute f\u00fcr Mittelstand, Handwerk und Gewerbe \u2013 lokal, regional und digital\u201cVortrag von Welf Schr\u00f6ter, L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. am 16. April 2024 um 20.00 Uhr in der Pausa-Tonnenhalle (Veranstaltungsraum). Eine Veranstaltung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. anl\u00e4sslich des 1250-Jahre-Jubil\u00e4ums der Stadt M\u00f6ssingen mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch das INQA-Netzwerk \u201eOffensive Mittelstand Baden-W\u00fcrttemberg\u201c und das \u201eForum Soziale Technikgestaltung\u201c. Eintritt frei. In Erinnerung an die Zwangsenteignung der j\u00fcdischen Textilfirma Pausa und an die Vertreibung der Familie L\u00f6wenstein im Jahr 1936. Was zeichnete die besondere Innovationskraft der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa in den zwanziger Jahren aus? Wodurch gelang ihr ein technologischer Wandel? Wie nutzte die Firma Bauhaus-Kompetenz, Kunst und Kreativit\u00e4t f\u00fcr neue Produkte und ein erfolgreiches Leistungsprofil? Der Vortrag skizziert die technischen und sozialen, k\u00fcnstlerischen und konzeptionellen Innovationen. Der Referent hebt hervor, welche Kompetenzen des Unternehmens und der Belegschaft auch heute noch aktuell sind und erneut Einflu\u00df gewinnen. Was k\u00f6nnen kleinere und gr\u00f6\u00dfere Betriebe, Besch\u00e4ftigte und F\u00fchrungskr\u00e4fte daraus ableiten? Welf Schr\u00f6ter geht dazu auf das aktuelle, am Beispiel des Handwerks entwickelte Konzept \u201eVorausschauende Regionalisierung\u201c ein. Dieses zusammen mit dem Ausbau-Handwerk diskutierte Konzept soll dazu beitragen, dass Wertsch\u00f6pfung nicht \u00fcber das Internet vom Standort abflie\u00dft. Das Konzept soll auch f\u00fcr regionale Handels- und Gewerbevereine, f\u00fcr Kreishandwerkerschaften, f\u00fcr Innungen und f\u00fcr die kommunalen Wirtschaftsf\u00f6rderungen angepasst werden. Wie kann allerneueste Digitaltechnik wie zum Beispiel die sogenannte \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c genutzt werden und dabei gleichzeitig die Bindung an die Region wachsen? Der R\u00fcckblick auf die L\u00f6wenstein\u2018sche Pausa er\u00f6ffnet einen Blick in die Zukunft \u00f6rtlicher Potenziale der Standortsicherung. Der Referent ist Mitglied im Vorstand des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. Er ist Partner im laufenden, vom Bundesarbeitsministerium gef\u00f6rderten Stuckateur-Projekt \u201eWiPiA \u2013 Wissen f\u00fcr Prozesse im Ausbauhandwerk\u201c. Seit vielen Jahren ist er aktiv in den vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) und vom Bundesforschungsministerium (BMBF) unterst\u00fctzten INQA-Netzwerken \u201eOffensive Mittelstand\u201c und \u201eOffensive Gutes Bauen\u201c. Der Referent ist Gr\u00fcndungsmitglied der \u201eAllianz Industrie 4.0 Baden-W\u00fcrttemberg\u201c der baden-w\u00fcrttembergischen Landesregierung. Von 2006 bis 2008 war er ehrenamtlicher Moderator des \u201eExpertenkreises elektronische Gesch\u00e4ftswelten und elektronische Wirtschaftsf\u00f6rderung\u201c f\u00fcr die Wirtschaftsf\u00f6rderung Stadt M\u00f6ssingen. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Netzwerkes \u201eForum Soziale Technikgestaltung\u201c und Mitbegr\u00fcnder des Netzwerkes \u201eSozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt\u201c. Kontakt: schroeter@talheimer.de . K\u00fcnstlerinnen in der L\u00f6wenstein\u2018schen PausaVortrag von Irene Scherer, L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. am 7. Mai 2024 um 20.00 Uhr in der Pausa-Tonnenhalle (Veranstaltungsraum). Die L\u00f6wenstein\u2019sche Pausa hat in den Jahren 1919 bis 1936 mit zahlreichen K\u00fcnstlerinnen zusammengearbeitet. Zu ihnen z\u00e4hlten die Bauhaus-Sch\u00fclerinnen Friedl Dicker, Lisbeth Oestreicher und Ljuba Monastirskaja. Eine enge Verkn\u00fcpfung bestand zwischen Helene L\u00f6wenstein und Lily Hildebrandt. Auch Grete Gro\u00df war f\u00fcr die Pausa t\u00e4tig. Seit 1921 sah sich die Pausa mit der Bauhaus-Kultur verbunden. Der Vortrag geht auch auf die k\u00fcnstlerische Entwicklung von Helene und Felix L\u00f6wenstein nach deren Vertreibung ein. In Manchester standen die L\u00f6wensteins mit weiteren Bauhaus-Frauen in Kontakt. . \u00d6ffentliche Veranstaltung im Rahmen des Projektes \u201eDemokratie auf Spurensuche\u201c am 6. Juni um 19.00 Uhr in Albstadt: \u201eDa ist nirgends nichts gewesen au\u00dfer hier\u201c \u2013 Der M\u00f6ssinger Generalstreik gegen Hitler \u2013 Geschichte und Bedeutung heute Vortrag von Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V., M\u00f6ssingen. Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes \u201eDemokratie auf Spurensuche\u201c in Zusammenarbeit mit dem L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. um 19.00 Uhr im KulTURM in Albstadt-Ebingen (Bahnhofstra\u00dfe 27). Gegen die Kriegsgefahr und gegen die Macht\u00fcbergabe an Hitler traten am 31. Januar 1933 mehrere hundert M\u00f6ssinger Arbeiterinnen und Arbeiter in den Streik. Die Belegschaft des Textilunternehmens Pausa ging voran und legte die Arbeit nieder. Die Familie L\u00f6wenstein als Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der Pausa wehrten sich schon 1932 gegen den Antisemitismus der NSDAP. Jahrzehnte lang wurde der M\u00f6ssinger Generalstreik aktiv vergessen. Durch die Gedenk- und Erinnerungsarbeit geh\u00f6rt der damalige Widerstand heute zur offiziellen Stadtgeschichte. Wie kam es zum Streik? Welche Vorgeschichte hatte er? Welche Rolle spielten die wunderbar rebellischen Bauhaus-Frauen? Warum wurde der M\u00f6ssinger Generalstreik so sehr verdr\u00e4ngt? \u2013 Irene Scherer erl\u00e4utert und deutet in ihrem bebilderten Vortrag die Zusammenh\u00e4nge. N\u00e4heres siehe: https:\/\/demokratie.albstadt.live . Er\u00f6ffnung der mobilen Wanderausstellung \u201eZur Geschichte der L\u00f6wenstein\u2019schen Pausa (1919\u20131936). Zum Lebenswerk von Flora und Artur L\u00f6wenstein sowie Helene und Felix L\u00f6wenstein, der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder des Textilbetriebes Pausa\u201c am 4. Juli 2024 Ausstellungser\u00f6ffnung mit Stehempfang am Donnerstag 4. Juli 2024 um 19.00 Uhr im Foyer der Tonnenhalle, Pausa-Quartier in M\u00f6ssingen. Eintritt frei. Vernissage der vielteiligen mobilen Ausstellung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. Es sprechen Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V., und Dr. Martin Ulmer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gedenkst\u00e4ttenverbundes G\u00e4u-Neckar-Alb e.V. und Mitglied des Sprecherrates der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkst\u00e4tten und Gedenkst\u00e4tteninitiativen (LAGG). In Erinnerung an Doris Angel (1924\u20132019), die im Oktober 2024 ihren einhundertsten Geburtstag gefeiert h\u00e4tte, und im Gedenken an Harold Livingston (1923\u20132014), der im November 2023 einhundert Jahre alt geworden w\u00e4re, l\u00e4dt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (LFV) B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zur Vernissage seiner neuen mobilen Ausstellung \u201eZur Geschichte der L\u00f6wenstein\u2019schen Pausa (1919\u20131936) in M\u00f6ssingen\u201c ein. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. zum Stadtjubil\u00e4um 1250 Jahre M\u00f6ssingen. Die Entstehung der mobilen Ausstellung und ihre Erst-Pr\u00e4sentation in der Tonnenhalle wurden erm\u00f6glicht durch die Hilfe von Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein, durch die Unterst\u00fctzung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkst\u00e4tten und Gedenkst\u00e4tteninitiativen (LAGG), durch den Gedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb e.V., durch die Stadt M\u00f6ssingen sowie durch die F\u00f6rderung der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Baden-W\u00fcrttemberg. Dank gilt der Andreas Felger Kulturstiftung (AFKS). Wir erinnern an die Leistungen der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der L\u00f6wenstein\u2018schen Pausa. Wir erinnern an die Ermordung der Bauhaus-Sch\u00fclerin, Designerin, Innenarchitektin und Pausa-Mitarbeiterin Friedl Dicker-Brandeis im KZ Auschwitz vor 80 Jahren. Eine Ausstellung f\u00fcr Demokratie und Menschenrechte, gegen Antisemitismus und Rassismus. . \u201eL\u00f6wensteintag 2024\u201c: F\u00fcr Demokratie und Menschenrechte \u2013 Gegen Antisemitismus und Rassismus. Besuch von Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein. 100 Jahre Doris Angel \u2013 100 Jahre Harold Livingston \u00d6ffentliche Matineeveranstaltung am Sonntag 21. Juli 2024 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Foyer der Tonnenhalle, Pausa-Quartier M\u00f6ssingen. Es sprechen: Ann Angel, Enkelin der Pausa-Gr\u00fcnder Helene und Felix L\u00f6wenstein, OB Michael Bulander, Landrat Joachim Walter, Stefan Hallmayer, Intendant des Theater Lindenhof und Irene Scherer, Vorsitzende des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. Montag 22. Juli 2024: \u201eNachmittag und Abend der Offenen T\u00fcr\u201c in der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c (Altes Rathaus, Rathof 2) f\u00fcr Interessierte aus Schulen, Vereinen und B\u00fcrgerschaft. . \u201e\u2026 denn ohne Arbeit kann man nicht leben\u201c (Karola Bloch)\u00dcber die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der Pausa-Designerin Friedl Dicker und der Architektin Karola Bloch \u2013 Eine Soiree anl\u00e4sslich des 30. Todestages von Karola Bloch und des 80. Jahrestages der Ermordung von Friedl Dicker-Brandeis Eine Lesung von Irene Scherer und Welf Schr\u00f6ter sowie Roland Beer (angefragt). Eine Veranstaltung des Theaters Lindenhof im \u201eM\u00f6ssinger Kulturherbst\u201c \u2013 unterst\u00fctzt durch die Hans-Mayer-Gesellschaft, durch den L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. und den Talheimer Verlag. Eine Sonntagssoiree am 3. Oktober 2024 um 17.00 Uhr im \u201eM\u00f6ssinger Kulturherbst 2024\u201c in der Bogenhalle des Pausa-Quartiers M\u00f6ssingen. Die \u201eBauhaus\u201c-Sch\u00fclerin Friedl Dicker (1898\u20131944) arbeitete als Designerin f\u00fcr die L\u00f6wenstein\u2019sche Pausa. Karola Bloch (1905\u20131994) wandte sich in ihrer Ausbildung und in ihrem Lebensweg als Architektin dem \u201eNeuen Bauen\u201c sowie den Impulsen des \u201eBauhauses\u201c zu. Beide Frauen engagierten sich als J\u00fcdinnen politisch gegen den Nationalsozialismus. Sie mussten fliehen. In Prag trafen sie sich und gr\u00fcndeten ein Unternehmen. Karola Bloch floh vor den NS-Truppen mit Mann und Kind in die USA. Friedl Dicker wurde von NS-T\u00e4tern am 9. Oktober 1944 ermordet. Die Lesung zeigt die Lebensgeschichte beider Frauen, beleuchtet ihr gemeinsames \u201eStartUp\u201c und beschreibt ihren Widerstand gegen den NS-Staat. Grundlage der Lesung ist insbesondere das 700 Seiten umfassende zweib\u00e4ndige Werk \u201e,\u2026 denn ohne Arbeit kann man nicht leben\u2018 \u2013 Die Architektin Karola Bloch\u201c, gemeinsam erarbeitet und herausgegeben vom Leipziger Stadtplaner Roland Beer und der Leipziger Architektin Claudia Lenz. Der Doppelband enth\u00e4lt unter anderem einen gemeinsam von Friedl Dicker und Karola Bloch verfassten Text mit dem Titel \u201eWie reorganisiere ich meine Wohnung\u201c aus dem Jahr 1937. . Informationsveranstaltung zur Geschichte j\u00fcdischer Unternehmen am 17. Oktober 2024 zum Thema \u201eJ\u00fcdische Fabrikanten und ihre Bedeutung in der Region\u201c \u00d6ffentliche Veranstaltung des Gedenkst\u00e4ttenverbundes G\u00e4u-Neckar-Alb in Zusammenarbeit mit dem L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums 1250 Jahre M\u00f6ssingen am Donnerstag 17. Oktober 2024 um 20.00 Uhr Veranstaltungsraum der Tonnenhalle, Pausa-Quartier M\u00f6ssingen. Mit den den Beitr\u00e4gen: Doris Muth: Die \u201eHaarfabrik Bergmann\u201c in Laupheim und Textilfabrikanten in Hechingen. Welf Schr\u00f6ter: \u201eMechanischer Weberei Pausa und die Fabrikanten Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c in M\u00f6ssingen. Heinz H\u00f6gerle: \u201eKleiderfabrik Stern\u201c in Horb. Martin Ulmer: \u201eTextilfabrikanten Bernheim und die Buntweberei Bronnweiler\u201c. 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