{"id":20,"date":"2023-04-12T11:33:33","date_gmt":"2023-04-12T09:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/?page_id=20"},"modified":"2025-05-05T17:08:40","modified_gmt":"2025-05-05T15:08:40","slug":"forschungsstelle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/index.php\/forschungsstelle\/","title":{"rendered":"Forschungsstelle"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>\u201eDie Gr\u00fcndung der L\u00f6wenstein-Forschungs- und Archivstelle ist mir eine Herzensangelegenheit.\u201c                                             (Doris Angel, Tochter von Helene und Felix L\u00f6wenstein, 2013)<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Zum 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung des innovativen Textilunternehmens Pausa durch Artur und Felix L\u00f6wenstein und zum 100. Jahrestag der Er\u00f6ffnung des Staatlichen Bauhauses in Weimar (Bauhaus) konnte der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (M\u00f6ssingen) zusammen mit den Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein und Partnern aus der Region am 22. Juli 2019 die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Dies geschieht zehn Jahre, nachdem am 22. Juli 2009 auf gemeinsame Einladung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins und der Stadt M\u00f6ssingen zum ersten Mal wieder Mitglieder der Familie L\u00f6wenstein nach M\u00f6ssingen gekommen sind \u2013 73 Jahre nach der Zwangsenteignung der L\u00f6wensteinschen Pausa und der Vertreibung der Familie Ende 1936.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In zwei R\u00e4umen des Alten Rathauses in M\u00f6ssingen (Rathof 2) ist die Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein seit Juli 2019 untergebracht. Wir danken der Stadt M\u00f6ssingen f\u00fcr die Bereitstellung der R\u00e4ume und f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"540\" src=\"http:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-1024x540.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378\" srcset=\"https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-1024x540.jpg 1024w, https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-300x158.jpg 300w, https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-768x405.jpg 768w, https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-1536x810.jpg 1536w, https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216-1140x601.jpg 1140w, https:\/\/www.initiative-loewensteinverein.de\/wpc\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schild-FAS-LFV-31-breit-3-e1746454163216.jpg 1778w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgangspunkt der Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Mit der Erarbeitung einer Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c folgt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. einem gemeinsamen Appell aus dem Jahr 2013, der von 39 Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein und rund einhundert B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus M\u00f6ssingen und Umgebung unterschrieben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative zu diesem Appell war vom L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. ausgegangen. Der Text hat folgenden Wortlaut:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>100 Jahre Pausa (1919 \u2013 2019)<br>Gemeinsame symbolische Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr den Aufbau einer<br>\u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Um das au\u00dfergew\u00f6hnliche Lebenswerk und die Lebensgeschichte der j\u00fcdischen Gr\u00fcnder des innovativen M\u00f6ssinger Textilunternehmens Pausa \u2013 Artur (1886 \u2013 1959) und Flora (1893 \u2013 1993) L\u00f6wenstein sowie Felix (1884 \u2013 1946) und Helene (1894 \u2013 1962) L\u00f6wenstein \u2013 zu w\u00fcrdigen und die Erinnerung an sie lebendig zu halten, erkl\u00e4ren die unterzeichnenden Nachkommen sowie zahlreiche M\u00f6ssinger Freunde ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den \u201eAufbau einer Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c in M\u00f6ssingen. Tr\u00e4ger bzw. Mittr\u00e4ger der Forschungsstelle soll der L\u00f6wenstein-Forschungsverein M\u00f6ssingen sein. Eine institutionalisierte \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit folgenden Themen befassen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">1. Erforschung des unternehmerischen, k\u00fcnstlerischen und kulturellen Wirkens der Pausa-Gr\u00fcnder in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der Kontakte zum \u201eWerkbund\u201c und anderen kreativ-k\u00fcnstlerischen Vereinigungen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">2. Erforschung der Beziehungen zwischen der L\u00f6wensteinschen Pausa als \u201eBauhaus\u201c-Produktionsort und dem \u201eBauhaus\u201c an den kreativen Standorten Weimar, Dessau sowie Berlin unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Werdegangs von Ljuba Monastirskaja und Lisbeth Oestreicher,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">3. Erforschung der Enteignung und Zwangs\u201earisierung\u201c der Pausa durch Nationalso-zialisten und Aufarbeitung des geschehenen Unrechts,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">4. fachliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Moderation des Dialogs und des Gedanken-austausches zwischen den Nachkommen von Artur und Felix L\u00f6wenstein und der B\u00fcrgerschaft der Stadt M\u00f6ssingen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">5. Erforschung der Beziehungen zwischen den Gr\u00fcndern der Pausa und der Familie Adolph Lowe und Beatrice Lowe geb. L\u00f6wenstein,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">6. Erforschung der Wirkungsgeschichte des Lebenswerkes von Artur und Felix L\u00f6-wenstein,<\/p>\n\n\n\n<p>7. Aufbau und Betreuung eines Archivs aus Dokumenten aller Art sowie Bereitstel-lung der archivierten Quellen f\u00fcr Wissenschaftler\/innen und Nachwuchswissen-schaftler\/innen, f\u00fcr Medien, Schulen und Interessierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Mit der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll eine internationale Arbeitsebene und ein \u201eNetzwerk L\u00f6wenstein\u201c aufgebaut werden. Ergebnisse der noch zu institutionalisierenden Forschungsstelle sollen zum 100. Jahrestag nach Gr\u00fcndung der Pausa (1919) im gleichzeitig stattfindenden 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung des Bauhauses 2019 vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>M\u00f6ssingen 2013, im Jahr des 120. Geburtstages von Flora L\u00f6wenstein<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Zu den 39 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der gemeinsamen Absichtserkl\u00e4rung von Seiten der Familie L\u00f6wenstein geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Doris Angel, MBE JP, Manchester (Tochter von Helene und Felix L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Harold Livingston, London (Sohn von Flora und Artur L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Ann Angel, Manchester (Tochter von Doris Angel, Enkelin von Helene und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehemann PhD Paul Fertig und den S\u00f6hnen Ilan Fertig und Yuval Fertig (Ur-Enkel von Helene und Felix L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Sarah Angel, London (Tochter von Doris Angel, Enkelin von Helene und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehemann Prof. Dr. Anthony Paxton und Zoe Angel, Adam Paxton, Alfie Paxton (Ur-Enkel von Helene und Felix L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Jacqueline Cowley, New York (Tochter von Harold Livingston, Enkelin von Flora und Artur L\u00f6wenstein) mit Ehemann Alex Cowley und Sohn Neil Cowley sowie Tochter Emma Cowley (Ur-Enkel von Artur und Flora L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Ashley Vincent Livingston, Basingstoke (Harold Livingstons Sohn) mit seiner Frau Pupe Livingston und der Tochter Paula Livingston,<\/li>\n\n\n\n<li>Ronnie Jacob, London (Sohn von Floras Tochter Lilo L\u00f6wenstein, der Schwester von Harold Livingston; Enkel von Flora und Artur L\u00f6wenstein) mit Ehefrau Philippa Jacob,<\/li>\n\n\n\n<li>Anita Poulman, London (Tochter von Lilo L\u00f6wenstein, der Schwester von Harold Livingston; Enkelin von Flora und Artur L\u00f6wenstein) mit Ehemann Stelios Poulman und ihren S\u00f6hnen Andreas Poulman und Carl Poulman,<\/li>\n\n\n\n<li>Catherine Lustig-Radt, Hamburg (Enkelin von Adolph Lowe und Beatrice L\u00f6wenstein, der Schwester von Artur und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehemann Ulrich Radt und den T\u00f6chtern Susanne Radt und Eva Radt (Ur-Enkelinnen von Adolph Lowe und Beatrice L\u00f6wenstein, der Schwester von Artur und Felix L\u00f6wenstein),<\/li>\n\n\n\n<li>Sandra Lustig, Hamburg (Enkelin von Adolph Lowe und Beatrice L\u00f6wenstein, der Schwester von Artur und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehemann Alex Radziewski,<\/li>\n\n\n\n<li>Roger Lustig, Princeton (Enkel von Adolph Lowe und Beatrice L\u00f6wenstein, der Schwester von Artur und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehefrau Juliet Beier,<\/li>\n\n\n\n<li>Stephen Rustow, New York (Enkel von Adolph Lowe und Beatrice L\u00f6wenstein, der Schwester von Artur und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehefrau Caroline Voss und den T\u00f6chtern Daphne Rustow und Ada Rustow,<\/li>\n\n\n\n<li>David Steinhardt, Montvale, NJ, (Enkel von Paul L\u00f6wenstein, des Bruders von Artur und Felix L\u00f6wenstein) mit Ehefrau Elaine Steinhardt,<\/li>\n\n\n\n<li>Felix Loewenstein, Bariloche\/Argentinien (Enkel von Walter L\u00f6wenstein, des Bruders von Felix und Artur L\u00f6wenstein).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diesem Aufruf schlossen sich \u00fcber 100 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus M\u00f6ssingen und aus der Region an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>M\u00f6ssingen, 22. Juli 2016<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forschungs- und Archivstelle \u201eArtur und Felix L\u00f6wenstein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der nunmehr vereinbarten Konzeption gingen mehrere Arbeitssitzungen, Workshops, Expertenberatungen, Gespr\u00e4che und internationale Kommunikationen voraus. Mit Unterst\u00fctzung durch die \u201eLandeszentrale f\u00fcr politische Bildung Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, durch den \u201eGedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb e.V.\u201c, durch die \u201eInitiative Hechinger Synagoge e.V.\u201c und durch die Stiftung \u201eStuttgarter Lehrhaus \u2012 Stiftung f\u00fcr interreligi\u00f6sen Dialog\u201c sowie durch das \u201eTheater Lindenhof\u201c in Melchingen wie auch durch mehrere Einzelpersonen entstand eine Entwurfsfassung der Konzeption.<br>Dieser Entwurf wurde von einem Mitglied der Familie L\u00f6wenstein ins Englische \u00fcbersetzt. Allen Familienmitgliedern wurde die Konzeption zur Beratung und Zustimmung \u00fcbermittelt. Eine Vereinsdelegation reiste im Jahr 2014 und im Jahr 2018 nach England, um die Vereins\u00fcberlegungen vorzustellen. Nach Aufnahme der famili\u00e4ren Erg\u00e4nzungen konnte sodann das Plenum des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. die Fassung letzter Hand verabschieden.<br>Bevor die Endfassung in der Presse ver\u00f6ffentlicht wurde, stellte der Verein dem M\u00f6ssinger Oberb\u00fcrgermeister Michael Bulander und dem T\u00fcbinger Landrat Joachim Walter sowie der Mehrheit der M\u00f6ssinger Gemeinderatsfraktionen im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch die erarbeiteten Ergebnisse vor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>I. Funktion der \u201eForschungs- und Archivstelle \u201eArtur und Felix L\u00f6wenstein\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahre 2007 hat der Verein zur F\u00f6rderung der Erforschung des Lebenswerkes und der Lebensgeschichte der Gebr\u00fcder L\u00f6wenstein e.V. (L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V.) als b\u00fcrgerschaftliche und ehrenamtliche Initiative erhebliche Forschungsleistungen erbracht, Ver\u00f6ffentlichungen und Veranstaltungen organisiert sowie inter-nationale Vernetzungsarbeit geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Um die Ergebnisse dieser mehr als zehnj\u00e4hrigen Arbeit f\u00fcr mehr Menschen zug\u00e4nglich und f\u00fcr wissenschaftliche Aktivit\u00e4ten noch besser auffindbar zu machen, bedarf es einer schrittweisen Verortung und Institutionalisierung. Dies soll durch die Gr\u00fcndung einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Mit dem Aufbau der Forschungsstelle beginnt eine neue Arbeitsteilung zwischen Verein und Forschungsstelle. F\u00fcr den L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. r\u00fccken die Gedenk- und Erinnerungsarbeit, die Aufkl\u00e4rungs- und Kommunikationsanstrengungen im \u00f6ffentlichen Diskurs sowie die Impulse zu Zivilcourage und Ermutigungen zum demokratischen Handeln in den Vordergrund. Die Forschungsstelle tr\u00e4gt zur Verstetigung und Professionalisierung der Forschungsarbeit bei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II. Die L\u00f6wensteinsche Pausa als Teil einer j\u00fcdischen Industriekultur in der Region<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die L\u00f6wensteinsche Pausa (1919\u20131936) war nicht nur ein Textilunternehmen in M\u00f6ssingen. Sie strahlte auf die gesamte Schw\u00e4bische Alb und auf die dortige Textilwirtschaft aus. Die damalige Pausa wurde bereits in den zwanziger Jahren ein international erfolgreicher und renommierter Betrieb, ein \u201eGlobal Player\u201c. Die Pausa hatte sich schon fr\u00fch mit dem Bauhaus in Weimar und Dessau verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die L\u00f6wensteinsche Pausa war Ausdruck einer hochinnovativen Industriekultur. Ihre Zwangsenteignung trug zur Zerschlagung moderner j\u00fcdischer Kultur bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll die Bedeutung der L\u00f6wensteinschen Pausa als besonderen Teil einer aktiven j\u00fcdischen Industriekultur in der Region untersuchen. Sie soll die Rolle von Artur und Flora L\u00f6wenstein sowie Felix und Helene L\u00f6wenstein als Industriepioniere beschreiben helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Forschungsstelle soll den komplexen Wechselwirkungen und gegenseitigen Beeinflussungen zwischen j\u00fcdischen Unternehmen und der j\u00fcdischen sowie nichtj\u00fcdischen Textilindustrie verschiedener Standorte in der Region (z.B. Hechingen, Bronnweiler, Albstadt etc.) nachgehen, um die Entfaltungen \u00f6konomischer Modernit\u00e4t und kultureller Moderne kenntlich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c will mit Untersuchungen zur L\u00f6wensteinschen Pausa auch einen Beitrag zur stadtgeschichtlichen Aufarbeitung leisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Fokus auf die Gesichtspunkte der Industriekultur mitsamt deren geschichtlicher Erb-schaft kann auch zur Erh\u00f6hung der Standortattraktivit\u00e4t des heutigen M\u00f6ssingen beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III. Schwerpunkte der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Aus der bisherigen Arbeit des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. ergeben sich folgende 15 Themen als Schwerpunkte der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c. Diese Liste kann im Lauf der T\u00e4tigkeit der Forschungsstelle erweitert werden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Erforschung des unternehmerischen, k\u00fcnstlerischen und kulturellen Wirkens der Pausa-Gr\u00fcnder in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der Kontakte zum \u201eWerkbund\u201c und anderen kreativ-k\u00fcnstlerischen Vereinigungen,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Beziehungen zwischen der L\u00f6wensteinschen Pausa als \u201eBau-haus\u201c-Produktionsort und dem \u201eBauhaus\u201c an den kreativen Standorten Weimar, Dessau sowie Berlin unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Werdegangs von Ljuba Monastirskaja und Lisbeth Oestreicher,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Beziehungen zwischen der L\u00f6wensteinschen Pausa und dem Wirken und Arbeiten der Bauhausk\u00fcnstlerin Friedl Dicker-Brandeis,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Bedeutung der L\u00f6wensteinschen Pausa als Teil einer aktiven j\u00fcdischen Industriekultur in der Region sowie Erforschung der Wechselwirkungen der L\u00f6wensteinschen Pausa mit anderen j\u00fcdischen und nichtj\u00fcdischen Unter-nehmen in der Region,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Bedeutung der L\u00f6wensteinschen Pausa f\u00fcr die Entwicklung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Struktur M\u00f6ssingens in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Wirkungsgeschichte der L\u00f6wensteinschen Pausa auf das k\u00fcnst-lerische Schaffen von Armi Ratia und die Gr\u00fcndung des Unternehmens Marimekko in Finnland im Jahr 1951,<\/li>\n\n\n\n<li>Fortsetzung der Erforschung der Kontakte und Kooperationen zwischen der Familie L\u00f6wenstein und dem Kreis der Bauhaus-K\u00fcnstler in Stuttgart um Lily Hildebrandt in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Kontakte und der Zusammenarbeit der L\u00f6wensteinschen Pausa mit weiteren K\u00fcnstlernetzwerken aus der damaligen Avantgarde,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Enteignung und Zwangs\u201carisierung\u201c der Pausa durch Nationalsozialisten und Aufarbeitung des geschehenen Unrechts,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der internationalen Aktivit\u00e4ten und Wirkungen der L\u00f6wensteinschen Pausa,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Beziehungen zwischen den Gr\u00fcndern der Pausa und der Familie Adolph Lowe und Beatrice Lowe geb. L\u00f6wenstein,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der Wirkungsgeschichte des Lebenswerkes von Artur und Felix L\u00f6wenstein. Erforschung des Wirkens von Felix L\u00f6wenstein in Bolton, Greater Manchester, insbesondere seine Gr\u00fcndung der Firma \u201eHelios\u201c f\u00fcr Sir Thomas Barlow). Felix L\u00f6wenstein als \u201eAvantgarde\u201c-Designer\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>fachliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Moderation des Dialogs und des Gedankenaustausches zwischen den Nachkommen von Artur und Felix L\u00f6wenstein und der B\u00fcrgerschaft der Stadt M\u00f6ssingen,<\/li>\n\n\n\n<li>Aufbau und Betreuung eines Archivs aus Dokumenten aller Art sowie Bereitstellung der archivierten Quellen f\u00fcr Wissenschaftler\/innen und Nachwuchswissenschaftler\/innen, f\u00fcr Medien, Schulen und Interessierte,<\/li>\n\n\n\n<li>Erstellung von Unterrichtsmaterialien und Unterrichtseinheiten zur Geschichte und Wirkungsgeschichte der L\u00f6wensteinschen Pausa.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Themenfelder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erforschung der Leistungen von Helene L\u00f6wenstein (1894 \u2013 1962) und Flora L\u00f6wenstein (1893 \u2013 1993) f\u00fcr die L\u00f6wensteinsche Pausa,<\/li>\n\n\n\n<li>Fortsetzung der Erforschung der Rolle der L\u00f6wensteinschen Pausa und der \u00f6ffentlichen Rolle der Familie L\u00f6wenstein vor, w\u00e4hrend und nach dem M\u00f6ssinger Generalstreik,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der \u00f6ffentlichen Beziehungen der Familie L\u00f6wenstein zur j\u00fcdischen Gemeinde und zu anderen Religionsgemeinschaften,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der \u00f6ffentlichen Lebensgeschichten der Familien L\u00f6wenstein vor und nach der Zeit der L\u00f6wensteinschen Pausa,<\/li>\n\n\n\n<li>Die Geschichte und Wirkungsgeschichte der L\u00f6wensteinschen Pausa aus der Perspektive des interreligi\u00f6sen Dialoges,<\/li>\n\n\n\n<li>Erforschung der \u00f6ffentlichen Verbindungen der Familie L\u00f6wenstein zur Staatlichen Akademie der Bildenden K\u00fcnste Stuttgart.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Diese Liste der weiteren Themenfelder kann im Lauf der T\u00e4tigkeit der Forschungsstelle erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gibt sich im Zweijahresrhythmus schrittweise ein eigenes Arbeitsprogramm, das sich aus der Konkretisierung der Schwerpunkte ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das Arbeitsprogramm unterscheidet zwischen kurzfristigen und l\u00e4ngerfristigen Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>IV. Archiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>IV.1 Archivalien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c sammelt nicht prim\u00e4r Originale sondern vor allen Dingen Reproduktionen, digitale Reproduktionen und Fotokopien<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>von schriftlichen Dokumenten (Ausweise, Briefe, Vertr\u00e4ge, Korrespondenzen, Ge-sch\u00e4ftsvorg\u00e4nge, juristische Dokumente, Urteile, Gemeinderatsprotokolle etc.),<\/li>\n\n\n\n<li>von Dokumenten der Zwangsenteignung und des Restitutionsprozesses,<\/li>\n\n\n\n<li>von Fotos, Grafiken, Zeichnungen etc.,<\/li>\n\n\n\n<li>von Stoffen, Stoffmustern, Tischdecken, Ausstellungsmaterialien etc.<\/li>\n\n\n\n<li>von Sekund\u00e4rliteratur, Ver\u00f6ffentlichungen, B\u00fcchern etc.<\/li>\n\n\n\n<li>von Korrespondenzen mit Bauhaus-Beteiligten etc.<\/li>\n\n\n\n<li>von weiteren Quellen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In geringem Umfang werden auch Originale archiviert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>IV.2 Rezeptionsgeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Dar\u00fcber hinaus sind auch die Spuren der Gedenk-, Erinnerungs- und Rezeptionsgeschichte Bestandteile der Archivierungen wie etwa Spuren<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der Verdr\u00e4ngung,<\/li>\n\n\n\n<li>der Leugnung,<\/li>\n\n\n\n<li>des Erinnerns und<\/li>\n\n\n\n<li>des Gedenkens der Rolle der L\u00f6wensteins in der Geschichte der Pausa nach 1936.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Dokumentation der Geschichte der Erinnerungsarbeit seit 2006\/2007 soll ebenfalls zum Kern des Archivs geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Es sollen zudem wirkungsgeschichtlich die zeitgen\u00f6ssischen Nennungen der L\u00f6wenstein-schen Pausa und deren Wirkungsgeschichte z.B. in Zeitungen, Fachzeitschriften, Katalogen, Netzmedien usw. archiviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>V. Mobile Wanderausstellung als Teil der \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Forschungsstelle zu unterst\u00fctzen soll eine mobile Wander-ausstellung entstehen. Die leicht aufbaubare Ausstellung (z.B. 20 Roll Ups) soll in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen gezeigt werden und soll schulischen Unterricht unterst\u00fctzen. Die Ausstellung soll mit Unterrichtsmaterialien verkn\u00fcpft werden. Die mobile Wanderausstellung ist mittlerweile fertiggestellt und kann kostenlos ausgeliehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VI. Medien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c nutzt verschiedene mediale M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Forschungs- und Archivstelle f\u00fchrt eine eigene WebSite.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Stelle gibt eigene Informationsbl\u00e4tter heraus.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Forschungsstelle kann Publikationen herausgeben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Forschungsstelle kann Ausstellungen erstellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Forschungsstelle kann Tagungen, Symposien und Veranstaltungen durchf\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Forschungsstelle baut ein digitales Offline-Archiv auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie kann mit freundlicher Genehmigung der Andreas Felger Kulturstiftung das vom M\u00f6ssinger K\u00fcnstler Andreas Felger im Jahr 2015 gefertigte Signet verwenden.<\/li>\n\n\n\n<li>Es soll ein in Abst\u00e4nden erscheinendes Heft zum Verkauf, zur Auslage in den Archivr\u00e4umen, der Stadtb\u00fccherei etc. entstehen, mit dem die Archivstelle u.a. ihre eigene Arbeit dokumentiert<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>VII. Vernetzungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll lokal, regional, national und international vernetzt werden. Zu den angestrebten Vernetzungspartnern geh\u00f6ren die Stadt M\u00f6ssingen, Archive, Museen, Bildungstr\u00e4ger, Bibliotheken, Kunst- und K\u00fcnstlerorganisationen, religi\u00f6se Einrichtungen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, regionale Textilwirtschaft, Schulen, Handel und Gewerbe vor Ort, gesellschaftliche Partner aus der Region und vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Forschungsstelle arbeitet mit dem Gedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>[Weitere Angaben siehe nicht\u00f6ffentliche Liste in der Anlage]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VIII. Tr\u00e4ger der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Tr\u00e4ger der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c ist der Verein zur F\u00f6rderung der Erforschung des Lebenswerkes und der Lebensgeschichte der Gebr\u00fcder L\u00f6wen-stein e.V. (L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V.) in M\u00f6ssingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Forschungs- und Archivstelle soll \u00fcber eigene R\u00e4umlichkeiten verf\u00fcgen (mindestens zwei R\u00e4ume: ein Archiv-Raum, ein Gespr\u00e4chs- bzw. Arbeitsraum). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Umwandlung der Forschungs- und Archivstelle in eine andere Rechtsform kann eine Perspektive sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Arbeit der Forschungsstelle finanziert sich \u00fcber Spenden und Zusch\u00fcsse, aus Erl\u00f6sen von Veranstaltungen und dem Verkauf des gedruckten Signets von Andreas Felger sowie \u00fcber eingeworbene wissenschaftliche Forschungsmittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Arbeit der Forschungsstelle erfolgt in der Anfangsphase ehrenamtlich und mit Hilfe pro-jektbezogener befristeter Werkvertr\u00e4ge. In fortgeschrittener Aufbauphase ist die Schaffung fester Arbeitsformen angestrebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Kreis der Familie und der Vernetzungspartner soll ein Beirat berufen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c kann sich ein Statut geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bedingungen f\u00fcr die freie Nutzung der fachlich ehrenamtlich erarbeiteten Arbeits- und Forschungsergebnisse des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. in Text, Stimme, Bild und Bewegtbild<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Einstimmiger Beschluss der Mitgliederversammlung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. am 2. April 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (M\u00f6ssingen) bieten wir unsere Recherche- und Arbeitsergebnisse gerne zu freien, \u00f6ffentlichen Verwendungen (open content) an. Als Bedingung f\u00fcr eine freie Nutzung stellen wir allerdings die Anforderung, dass eine korrekte Quellenangabe erfolgt. Es ist ein Ausdruck von Wertsch\u00e4tzung, wenn bei der Weitergabe der Name des Vereins mit seinem ehrenamtlich-b\u00fcrgerschaftlichen Engagement oder die Namen der Verfassenden in angemessener Weise als Quellenangabe benannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gilt Creative Commons CC-BY (kostenfreie Nutzung mit Nennung der Urheberin bzw. des Urhebers oder der Rechte-Inhabenden; die Bearbeitung ist gestattet).<\/p>\n\n\n\n<p>Die unrechtm\u00e4\u00dfige Nutzung unserer Forschungsergebnisse kann ein Plagiat darstellen und damit rechtlich unzul\u00e4ssig sein. Die Universit\u00e4t Stuttgart schreibt: \u201ePlagiat als Form des geistigen Diebstahls besteht darin, wissenschaftliche Erkenntnisse, Hypothesen, Ideen oder Formulierungen anderer als eigene auszugeben. Die Verwendung von Quellen und Literatur ist unbefugt, wenn notwendige Belege unterbleiben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorstand des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. beh\u00e4lt sich vor, gegen Plagiate entsprechend vorzugehen und diese \u00f6ffentlich zu verurteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vom L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. auf der eigenen Website und in Ver\u00f6ffentlichungen genutzten Fotos unterliegen dem Urheberrecht und d\u00fcrfen nicht ohne Einverst\u00e4ndnis der zust\u00e4ndigen Personen bzw. Institutionen weiterverwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. untersagt die Nutzung der auf seiner Website stehenden Texte, Audiodateien, Videodateien und Bilder als Datenmaterial oder Trainingsbasis f\u00fcr GPTs und andere Varianten generativer IT. Ausnahmen m\u00fcssen mit dem Vorstand des Vereins schriftlich vereinbart werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein Vorbemerkung Zum 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung des innovativen Textilunternehmens Pausa durch Artur und Felix L\u00f6wenstein und zum 100. Jahrestag der Er\u00f6ffnung des Staatlichen Bauhauses in Weimar (Bauhaus) konnte der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (M\u00f6ssingen) zusammen mit den Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein und Partnern aus der Region am 22. Juli 2019 die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gr\u00fcnden. Dies geschieht zehn Jahre, nachdem am 22. Juli 2009 auf gemeinsame Einladung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins und der Stadt M\u00f6ssingen zum ersten Mal wieder Mitglieder der Familie L\u00f6wenstein nach M\u00f6ssingen gekommen sind \u2013 73 Jahre nach der Zwangsenteignung der L\u00f6wensteinschen Pausa und der Vertreibung der Familie Ende 1936. In zwei R\u00e4umen des Alten Rathauses in M\u00f6ssingen (Rathof 2) ist die Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein seit Juli 2019 untergebracht. Wir danken der Stadt M\u00f6ssingen f\u00fcr die Bereitstellung der R\u00e4ume und f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung. Ausgangspunkt der Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c Mit der Erarbeitung einer Konzeption f\u00fcr den Aufbau einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c folgt der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. einem gemeinsamen Appell aus dem Jahr 2013, der von 39 Nachkommen der Familie L\u00f6wenstein und rund einhundert B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus M\u00f6ssingen und Umgebung unterschrieben wurde. Die Initiative zu diesem Appell war vom L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. ausgegangen. Der Text hat folgenden Wortlaut: 100 Jahre Pausa (1919 \u2013 2019)Gemeinsame symbolische Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr den Aufbau einer\u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c Um das au\u00dfergew\u00f6hnliche Lebenswerk und die Lebensgeschichte der j\u00fcdischen Gr\u00fcnder des innovativen M\u00f6ssinger Textilunternehmens Pausa \u2013 Artur (1886 \u2013 1959) und Flora (1893 \u2013 1993) L\u00f6wenstein sowie Felix (1884 \u2013 1946) und Helene (1894 \u2013 1962) L\u00f6wenstein \u2013 zu w\u00fcrdigen und die Erinnerung an sie lebendig zu halten, erkl\u00e4ren die unterzeichnenden Nachkommen sowie zahlreiche M\u00f6ssinger Freunde ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den \u201eAufbau einer Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c in M\u00f6ssingen. Tr\u00e4ger bzw. Mittr\u00e4ger der Forschungsstelle soll der L\u00f6wenstein-Forschungsverein M\u00f6ssingen sein. Eine institutionalisierte \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit folgenden Themen befassen: 1. Erforschung des unternehmerischen, k\u00fcnstlerischen und kulturellen Wirkens der Pausa-Gr\u00fcnder in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der Kontakte zum \u201eWerkbund\u201c und anderen kreativ-k\u00fcnstlerischen Vereinigungen, 2. Erforschung der Beziehungen zwischen der L\u00f6wensteinschen Pausa als \u201eBauhaus\u201c-Produktionsort und dem \u201eBauhaus\u201c an den kreativen Standorten Weimar, Dessau sowie Berlin unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Werdegangs von Ljuba Monastirskaja und Lisbeth Oestreicher, 3. Erforschung der Enteignung und Zwangs\u201earisierung\u201c der Pausa durch Nationalso-zialisten und Aufarbeitung des geschehenen Unrechts, 4. fachliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Moderation des Dialogs und des Gedanken-austausches zwischen den Nachkommen von Artur und Felix L\u00f6wenstein und der B\u00fcrgerschaft der Stadt M\u00f6ssingen, 5. Erforschung der Beziehungen zwischen den Gr\u00fcndern der Pausa und der Familie Adolph Lowe und Beatrice Lowe geb. L\u00f6wenstein, 6. Erforschung der Wirkungsgeschichte des Lebenswerkes von Artur und Felix L\u00f6-wenstein, 7. Aufbau und Betreuung eines Archivs aus Dokumenten aller Art sowie Bereitstel-lung der archivierten Quellen f\u00fcr Wissenschaftler\/innen und Nachwuchswissen-schaftler\/innen, f\u00fcr Medien, Schulen und Interessierte. Mit der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll eine internationale Arbeitsebene und ein \u201eNetzwerk L\u00f6wenstein\u201c aufgebaut werden. Ergebnisse der noch zu institutionalisierenden Forschungsstelle sollen zum 100. Jahrestag nach Gr\u00fcndung der Pausa (1919) im gleichzeitig stattfindenden 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung des Bauhauses 2019 vorliegen. M\u00f6ssingen 2013, im Jahr des 120. Geburtstages von Flora L\u00f6wenstein Zu den 39 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der gemeinsamen Absichtserkl\u00e4rung von Seiten der Familie L\u00f6wenstein geh\u00f6ren: Diesem Aufruf schlossen sich \u00fcber 100 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus M\u00f6ssingen und aus der Region an. M\u00f6ssingen, 22. Juli 2016 Forschungs- und Archivstelle \u201eArtur und Felix L\u00f6wenstein Vorbemerkung Der nunmehr vereinbarten Konzeption gingen mehrere Arbeitssitzungen, Workshops, Expertenberatungen, Gespr\u00e4che und internationale Kommunikationen voraus. Mit Unterst\u00fctzung durch die \u201eLandeszentrale f\u00fcr politische Bildung Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, durch den \u201eGedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb e.V.\u201c, durch die \u201eInitiative Hechinger Synagoge e.V.\u201c und durch die Stiftung \u201eStuttgarter Lehrhaus \u2012 Stiftung f\u00fcr interreligi\u00f6sen Dialog\u201c sowie durch das \u201eTheater Lindenhof\u201c in Melchingen wie auch durch mehrere Einzelpersonen entstand eine Entwurfsfassung der Konzeption.Dieser Entwurf wurde von einem Mitglied der Familie L\u00f6wenstein ins Englische \u00fcbersetzt. Allen Familienmitgliedern wurde die Konzeption zur Beratung und Zustimmung \u00fcbermittelt. Eine Vereinsdelegation reiste im Jahr 2014 und im Jahr 2018 nach England, um die Vereins\u00fcberlegungen vorzustellen. Nach Aufnahme der famili\u00e4ren Erg\u00e4nzungen konnte sodann das Plenum des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. die Fassung letzter Hand verabschieden.Bevor die Endfassung in der Presse ver\u00f6ffentlicht wurde, stellte der Verein dem M\u00f6ssinger Oberb\u00fcrgermeister Michael Bulander und dem T\u00fcbinger Landrat Joachim Walter sowie der Mehrheit der M\u00f6ssinger Gemeinderatsfraktionen im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch die erarbeiteten Ergebnisse vor. I. Funktion der \u201eForschungs- und Archivstelle \u201eArtur und Felix L\u00f6wenstein\u201c Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahre 2007 hat der Verein zur F\u00f6rderung der Erforschung des Lebenswerkes und der Lebensgeschichte der Gebr\u00fcder L\u00f6wenstein e.V. (L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V.) als b\u00fcrgerschaftliche und ehrenamtliche Initiative erhebliche Forschungsleistungen erbracht, Ver\u00f6ffentlichungen und Veranstaltungen organisiert sowie inter-nationale Vernetzungsarbeit geleistet. Um die Ergebnisse dieser mehr als zehnj\u00e4hrigen Arbeit f\u00fcr mehr Menschen zug\u00e4nglich und f\u00fcr wissenschaftliche Aktivit\u00e4ten noch besser auffindbar zu machen, bedarf es einer schrittweisen Verortung und Institutionalisierung. Dies soll durch die Gr\u00fcndung einer \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gew\u00e4hrleistet werden. Mit dem Aufbau der Forschungsstelle beginnt eine neue Arbeitsteilung zwischen Verein und Forschungsstelle. F\u00fcr den L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. r\u00fccken die Gedenk- und Erinnerungsarbeit, die Aufkl\u00e4rungs- und Kommunikationsanstrengungen im \u00f6ffentlichen Diskurs sowie die Impulse zu Zivilcourage und Ermutigungen zum demokratischen Handeln in den Vordergrund. Die Forschungsstelle tr\u00e4gt zur Verstetigung und Professionalisierung der Forschungsarbeit bei. II. Die L\u00f6wensteinsche Pausa als Teil einer j\u00fcdischen Industriekultur in der Region Die L\u00f6wensteinsche Pausa (1919\u20131936) war nicht nur ein Textilunternehmen in M\u00f6ssingen. Sie strahlte auf die gesamte Schw\u00e4bische Alb und auf die dortige Textilwirtschaft aus. Die damalige Pausa wurde bereits in den zwanziger Jahren ein international erfolgreicher und renommierter Betrieb, ein \u201eGlobal Player\u201c. Die Pausa hatte sich schon fr\u00fch mit dem Bauhaus in Weimar und Dessau verbunden. Die L\u00f6wensteinsche Pausa war Ausdruck einer hochinnovativen Industriekultur. Ihre Zwangsenteignung trug zur Zerschlagung moderner j\u00fcdischer Kultur bei. Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll die Bedeutung der L\u00f6wensteinschen Pausa als besonderen Teil einer aktiven j\u00fcdischen Industriekultur in der Region untersuchen. Sie soll die Rolle von Artur und Flora L\u00f6wenstein sowie Felix und Helene L\u00f6wenstein als Industriepioniere beschreiben helfen. Die Forschungsstelle soll den komplexen Wechselwirkungen und gegenseitigen Beeinflussungen zwischen j\u00fcdischen Unternehmen und der j\u00fcdischen sowie nichtj\u00fcdischen Textilindustrie verschiedener Standorte in der Region (z.B. Hechingen, Bronnweiler, Albstadt etc.) nachgehen, um die Entfaltungen \u00f6konomischer Modernit\u00e4t und kultureller Moderne kenntlich zu machen. Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c will mit Untersuchungen zur L\u00f6wensteinschen Pausa auch einen Beitrag zur stadtgeschichtlichen Aufarbeitung leisten. Der Fokus auf die Gesichtspunkte der Industriekultur mitsamt deren geschichtlicher Erb-schaft kann auch zur Erh\u00f6hung der Standortattraktivit\u00e4t des heutigen M\u00f6ssingen beitragen. III. Schwerpunkte der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c Aus der bisherigen Arbeit des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. ergeben sich folgende 15 Themen als Schwerpunkte der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c. Diese Liste kann im Lauf der T\u00e4tigkeit der Forschungsstelle erweitert werden: Weitere Themenfelder Diese Liste der weiteren Themenfelder kann im Lauf der T\u00e4tigkeit der Forschungsstelle erg\u00e4nzt werden. Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c gibt sich im Zweijahresrhythmus schrittweise ein eigenes Arbeitsprogramm, das sich aus der Konkretisierung der Schwerpunkte ergibt. Das Arbeitsprogramm unterscheidet zwischen kurzfristigen und l\u00e4ngerfristigen Arbeiten. IV. Archiv IV.1 Archivalien Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c sammelt nicht prim\u00e4r Originale sondern vor allen Dingen Reproduktionen, digitale Reproduktionen und Fotokopien In geringem Umfang werden auch Originale archiviert. IV.2 Rezeptionsgeschichte Dar\u00fcber hinaus sind auch die Spuren der Gedenk-, Erinnerungs- und Rezeptionsgeschichte Bestandteile der Archivierungen wie etwa Spuren Die Dokumentation der Geschichte der Erinnerungsarbeit seit 2006\/2007 soll ebenfalls zum Kern des Archivs geh\u00f6ren. Es sollen zudem wirkungsgeschichtlich die zeitgen\u00f6ssischen Nennungen der L\u00f6wenstein-schen Pausa und deren Wirkungsgeschichte z.B. in Zeitungen, Fachzeitschriften, Katalogen, Netzmedien usw. archiviert werden. V. Mobile Wanderausstellung als Teil der \u00d6ffentlichkeitsarbeit Um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Forschungsstelle zu unterst\u00fctzen soll eine mobile Wander-ausstellung entstehen. Die leicht aufbaubare Ausstellung (z.B. 20 Roll Ups) soll in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen gezeigt werden und soll schulischen Unterricht unterst\u00fctzen. Die Ausstellung soll mit Unterrichtsmaterialien verkn\u00fcpft werden. Die mobile Wanderausstellung ist mittlerweile fertiggestellt und kann kostenlos ausgeliehen werden. VI. Medien Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c nutzt verschiedene mediale M\u00f6glichkeiten: VII. Vernetzungen Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c soll lokal, regional, national und international vernetzt werden. Zu den angestrebten Vernetzungspartnern geh\u00f6ren die Stadt M\u00f6ssingen, Archive, Museen, Bildungstr\u00e4ger, Bibliotheken, Kunst- und K\u00fcnstlerorganisationen, religi\u00f6se Einrichtungen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, regionale Textilwirtschaft, Schulen, Handel und Gewerbe vor Ort, gesellschaftliche Partner aus der Region und vor Ort. Die Forschungsstelle arbeitet mit dem Gedenkst\u00e4ttenverbund G\u00e4u-Neckar-Alb zusammen. [Weitere Angaben siehe nicht\u00f6ffentliche Liste in der Anlage] VIII. Tr\u00e4ger der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c Tr\u00e4ger der \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c ist der Verein zur F\u00f6rderung der Erforschung des Lebenswerkes und der Lebensgeschichte der Gebr\u00fcder L\u00f6wen-stein e.V. (L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V.) in M\u00f6ssingen. Die Forschungs- und Archivstelle soll \u00fcber eigene R\u00e4umlichkeiten verf\u00fcgen (mindestens zwei R\u00e4ume: ein Archiv-Raum, ein Gespr\u00e4chs- bzw. Arbeitsraum). Die Umwandlung der Forschungs- und Archivstelle in eine andere Rechtsform kann eine Perspektive sein. Die Arbeit der Forschungsstelle finanziert sich \u00fcber Spenden und Zusch\u00fcsse, aus Erl\u00f6sen von Veranstaltungen und dem Verkauf des gedruckten Signets von Andreas Felger sowie \u00fcber eingeworbene wissenschaftliche Forschungsmittel. Die Arbeit der Forschungsstelle erfolgt in der Anfangsphase ehrenamtlich und mit Hilfe pro-jektbezogener befristeter Werkvertr\u00e4ge. In fortgeschrittener Aufbauphase ist die Schaffung fester Arbeitsformen angestrebt. Aus dem Kreis der Familie und der Vernetzungspartner soll ein Beirat berufen werden. Die \u201eForschungs- und Archivstelle Artur und Felix L\u00f6wenstein\u201c kann sich ein Statut geben. Bedingungen f\u00fcr die freie Nutzung der fachlich ehrenamtlich erarbeiteten Arbeits- und Forschungsergebnisse des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. in Text, Stimme, Bild und Bewegtbild Einstimmiger Beschluss der Mitgliederversammlung des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. am 2. April 2025 Als L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. (M\u00f6ssingen) bieten wir unsere Recherche- und Arbeitsergebnisse gerne zu freien, \u00f6ffentlichen Verwendungen (open content) an. Als Bedingung f\u00fcr eine freie Nutzung stellen wir allerdings die Anforderung, dass eine korrekte Quellenangabe erfolgt. Es ist ein Ausdruck von Wertsch\u00e4tzung, wenn bei der Weitergabe der Name des Vereins mit seinem ehrenamtlich-b\u00fcrgerschaftlichen Engagement oder die Namen der Verfassenden in angemessener Weise als Quellenangabe benannt werden. Es gilt Creative Commons CC-BY (kostenfreie Nutzung mit Nennung der Urheberin bzw. des Urhebers oder der Rechte-Inhabenden; die Bearbeitung ist gestattet). Die unrechtm\u00e4\u00dfige Nutzung unserer Forschungsergebnisse kann ein Plagiat darstellen und damit rechtlich unzul\u00e4ssig sein. Die Universit\u00e4t Stuttgart schreibt: \u201ePlagiat als Form des geistigen Diebstahls besteht darin, wissenschaftliche Erkenntnisse, Hypothesen, Ideen oder Formulierungen anderer als eigene auszugeben. Die Verwendung von Quellen und Literatur ist unbefugt, wenn notwendige Belege unterbleiben.\u201c Der Vorstand des L\u00f6wenstein-Forschungsvereins e.V. beh\u00e4lt sich vor, gegen Plagiate entsprechend vorzugehen und diese \u00f6ffentlich zu verurteilen. Die vom L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. auf der eigenen Website und in Ver\u00f6ffentlichungen genutzten Fotos unterliegen dem Urheberrecht und d\u00fcrfen nicht ohne Einverst\u00e4ndnis der zust\u00e4ndigen Personen bzw. Institutionen weiterverwendet werden. Der L\u00f6wenstein-Forschungsverein e.V. untersagt die Nutzung der auf seiner Website stehenden Texte, Audiodateien, Videodateien und Bilder als Datenmaterial oder Trainingsbasis f\u00fcr GPTs und andere Varianten generativer IT. 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